Die National Hockey League in Amerika

Eine der bekanntesten Eishockey-Ligen der Welt ist definitiv die National Hockey League, kurz NHL. Entgegen der deutschen DEL, der tschechischen Extraliga oder der europäischen Champions Hockey League, kurz CHL, genießt die NHL weltweit den Ruf als die größte und beste Liga, wenn es um hochklassigen Eishockey geht. Ähnlich der National Basketball Association – kurz NBA – wenn es um Basketball geht, ist die National Hockey League ein Synonym für den Sport geworden und ist nach wie vor eine der größten Ligen der Welt,

Aber wer spielt eigentlich in der NHL? Und warum sind in einer US-amerikanischen Liga, die „National“ im Namen stehen hat, auch kanadische Teams wie die Toronto Maple Leafs oder die Montreal Canadiens zugelassen?

Die Teams der NHL

Die NHL wurde 1917 von den Montreal Canadiens, den Montreal Wanderers, den Ottawa Senators und den Quebec Bulldogs als Gegenentwurf zur bereits bestehenden NHA, der National Hockey Association, gegründet. Zur Saison 1924/25 wurde mit den Boston Bruins erstmals eine US-amerikanische Mannschaft in den Spielbetrieb zugelassen, um die Menge der Mannschaften zu vergrößern. Daraufhin folgten New York und Pittsburgh, die ebenfalls die Lizenz für die NHL erhielten. Anfangs wurden die Spiele in American und Canadian Division aufgeteilt, was jedoch nach 1967 geändert wurde, als ein großer Schwung neuer Teams vor allem aus dem US-amerikanischen Raum in die Liga zugelassen wurden. Heute zählt die NHL insgesamt 31 Teams aus Kanada und den verschiedenen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten, die sich in vier Conferences gegeneinander um den Stanley Cup messen.

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