Eishockey als olympische Disziplin

Eishockey wurde 1914 offiziell als olympische Sportart anerkannt und fand 1920 im Rahmen der Olympischen Winterspiele in Antwerpen erstmals im internationalen Kontext statt. Eishockey ist bei Olympia, ebenso wie Fußball oder Feldhockey, als Turnier angelegt und wird über mehrere Tage bis Wochen ausgetragen.

Die Regeln im Olympischen Spiel sind die, die vom internationalen Eishockey Komitee alle vier Jahre festgelegt werden und in den nationalen und internationalen Eishockey Ligen auf aller Welt Anwendung finden. So ist es für die Spieler keine allzu große Umstellung, wenn es darum geht, bei den Olympischen Winterspielen für das eigene Land anzutreten.

Ewige Gewinner

Die Liste der Gewinner seit 1920 zeigt wenig Überraschendes. Mit insgesamt sechzehn Medaillen seit 1920 ist Kanada an der Spitze der ewigen Tabelle, dicht gefolgt von der Russischen Föderation (früher Sowjetunion, die russische Auswahlmannschaft alias OA, sowie das Vereinte Team der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten GUS) mit insgesamt dreizehn Medaillen. Betrachtet man nur die Goldmedaillen, teilen sich Russland und Kanada mit je neun den ersten Platz.

Eishockey der Frauen

Seit 1998 haben auch die weiblichen Teams der Eishockeywelt ein Turnier bei den Olympischen Spielen. Zwar gibt es hier deutlich weniger Teams als bei den Männern, jedoch ist auch hier ein Trend klar zu erkennen: Kanada dominiert die Tabelle und ist mit viermal Gold und zweimal Silber klarer Tabellenführer – direkt vor den Nachbarn aus den USA, bei denen die Damen ebenfalls auf sechs Medaillen stolz sein können, jedoch nur zweimal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze. Auf einem recht abgeschlagenen dritten Platz kommt die erste europäische Mannschaft: Die schwedischen Damen konnten seit 1998 einmal Silber und einmal Bronze für sich holen, die Finnen dreimal Bronze.

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